Ruanda: Neuer Präsident der Presbyterianischen Kirche

Die Presbyterianische Kirche von Ruanda (EPR) hat einen neuen Präsidenten: Pfarrer Dr. Pascal Bataringaya ist jetzt in dieses Amt eingeführt worden. Die Evangelische Kirche von Westfalen, die mit der EPR partnerschaftlich verbunden ist, vertraten bei dem Festakt in der Hauptstadt Kigali Oberkirchenrat Dr. Ulrich Möller und Professor Dr. Traugott Jähnichen. weiterlesen…

Versöhnung nach dem Völkermord

3. März Zum Abschluss der Reise traf sich die Delegation mit dem ruandischen Premierminister Pierre Damien Habumuremyi:     Die Versöhnungsarbeit der evangelischen Kirchen in Ruanda nach dem Völkermord vor 20 Jahren ist für die Gesellschaft des afrikanischen Landes vorbildlich und wegweisend, erklärte Vizepräsident Albert Henz am Montag (3.3.) bei weiterlesen…

Kein Mantel des Schweigens

2. März Albert Henz: Nachmittags treffen wir Gruppen, die nach dem Genozid Versöhnungsarbeit leisten. Da wird nichts unter den Teppich gekehrt. Da geht man Leuten nach und spricht sie auf ihre Schuld und auf aktuelle Konflikte an. Da wird kein Mantel des Schweigens über alles gelegt. Bewundernswert, diese christliche Versöhnungsarbeit. weiterlesen…

Sonntag in Ruanda

2. März Vizepräsident Albert Henz: Mitten im ländlichen Raum feiern wir Gottesdienst. Es geht ähnlich zu wie in Goma nur kleiner, schlichter, einfacher. Daran ändern auch die Roben der Anglikaner nichts. Der Bischof ist auch gekommen und vor allem Pfarrer John Wesley Kabango, der Gründer der Gemeinde, heute Referent für weiterlesen…

Autofahrt und verschleierte Frauen

1.3.2014 Von Meike Friedrich Während einer 2,5-stündigen Busfahrt durch die wunderbare Landschaft, gab es meinerseits ein intensives Studieren der Handzeichen, die unser Busfahrer anderen Autos gab. Die Straßen sind nicht besonders breit und schlängeln sich in endlosen Serpentinen durch die Gegend. Auf beiden Seiten der Fahrbahn ein endloser Strom von weiterlesen…

Orientierung für den Aufbau einer neuen Gesellschaft

1. März Dr. Ulrich Möller: Die letzte Station unseres Weges durch die grauenvolle Geschichte des Genozid an der Tutsibevölkerung in der nationalen Gedenkstätte Ruandas: die Räume der Kinder. Wir blicken auf Fotos in die strahlenden, offenen Gesichter von Florence, David und vieler anderer Kinder im Alter zwischen einem und elf weiterlesen…

Entrinnen aus der Wiederkehr der Gewalt

1.März Dr. Michael Bertrams   Der Besuch der Genozid-Gedenkstätte in der ruandischen Hauptstadt Kigali gehört zum Pflichtprogramm unserer Delegationsreise. Die 2004 als Museum errichtete Gedenkstätte ist der zentrale Ort der nationalen Erinnerung an ein monströses kollektives Verbrechen, ein Ort der Erinnerung an über eine Million Tote. Diese exzessive Gewalt hat weiterlesen…

Kraft des Glaubens führt zu tatkräftigem Handeln

28. Februar Leitende Vertreter evangelischer Kirchen in Ruanda und in Deutschland haben an die verantwortlichen Politiker appelliert, sich für eine friedliche Entwicklung im Ostkongo und den angrenzenden Ländern einzusetzen. Die internationale Gemeinschaft habe die Aufgabe, solche Bemühungen nach Kräften zu unterstützen. Zum Abschluss einer internationalen Fachtagung in Kibuye/Ruanda erklärten die weiterlesen…

Bonhoeffer und die Versöhnung in Ruanda und im Kongo

27. Februar Etwa 120 Theologiestudenten aus Ruanda, dem Kongo, Tansania, Kamerun und Deutschland (Bochum und Tübingen) beschäftigen sich in Kibuye mit „Versöhnung und nachhaltigem Frieden“. Dabei geht es um Impulse des deutschen Theologen und Antifaschisten Dietrich Bonhoeffer im afrikanischen und europäischen Zusammenhang. Hier weiter lesen