Flüchtlinge: Kirchliche Hilfe in einer rechtlichen Grauzone

Schätzungen zufolge sind bislang mindestens 800.000 Menschen vor dem Bürgerkrieg aus Syrien in die Türkei geflohen. Aber auch viele Flüchtlinge anderer Herkunft halten sich in der Türkei auf, besonders in Istanbul. Neben der staatlichen Organisation gibt es kirchliche und private Hilfe. Eine Kirchenleitungsdelegation der Evangelischen Kirche von Westfalen hat bis weiterlesen…

Ein christliches Lebenszeichen – Dorf der Rückkehrer

Seit 1914/15 war das Kloster verwaist. Damals gab es Massaker und Gräueltaten an syrisch-orthodoxen Christen und anderen Minderheiten. Das 1172 gegründete Kloster Mor Yakup verfiel nach und nach. Noch vor wenigen Jahren war es eine Ruine. Das kann man sich heute kaum vorstellen. Wir kommen am Vormittag an, ein strahlend weiterlesen…

Hoffnung und weiter Blick

Das syrisch-orthodoxe Kloster Deyrulzafaran liegt auf einem Hügel. Die ockerfarbenen Bruchsteinmauern bilden einen schönen Kontrast zum sanften Blau des Abendhimmels. Die Architektur ist von edler Schlichtheit: klare Formen, feine Ornamente. Große Ruhe strahlt dieser Ort aus. Er eröffnet einen weiten Blick, bis hin nach Syrien. Hier kann man frei atmen. weiterlesen…

Ein Gerüst in der Hagia Sophia

Mehr als tausend Jahre war sie die größte Kirche der Christenheit. 1453, nach der Eroberung Konstantinopels durch die Osmanen, wurde sie zur Moschee. Und in der türkischen Republik machte sie Staatsgründer Atatürk zu einem Museum. Das ist die Hagia Sophia bis heute. Manche Stimmen in der Türkei wollen die Rückumwandlung weiterlesen…

Nationalitätenvielfalt am Bosporus

Sie kam 1939 als Ungarin zur Welt, als Kind wurde sie Türkin, später außerdem noch Deutsche. Christa Köhle gehört zu den Bosporusdeutschen, die seit Generationen in Istanbul zu Hause sind. Ihre Großeltern waren nach Konstantinopel im Osmanischen Reich ausgewandert. Sie kamen aus der k.u.k. Monarchie und waren ungarische Staatsbürger, obwohl weiterlesen…

Armenier in der Türkei: Dreht sich der Wind?

Ein Schnaps zur Begrüßung. Seine Eminenz Aram Atesyan, der stellvertretende armenische Patriarch der Türkei, empfängt uns mit süßem Kräuterlikör und Pralinen. Der Herr ist auferstanden frohe Ostern! Mit 70.000 Mitgliedern sind die Armenier die größte christliche Minderheit in der Türkei. Als Gründer ihrer Kirche betrachten die armenischen Christen die Apostel weiterlesen…

Farbige Unordnung

Es hat sich etwas verändert in der Türkei. Es gibt wichtige Anzeichen für einen Wandel hin zu mehr Menschenrechten, Bürgerrechten und weg von staatlicher Willkür. Noch vor einigen Jahren hatte eine vergewaltigte Frau, die das Verbrechen bei der Polizei anzeigte, kaum Chancen. Im Gegenteil: Sie musste damit rechnen, verhöhnt, beschimpft weiterlesen…

„Die Hoffnung wird uns beflügeln“

Für den gemeinsamen Weg der Christen in der Türkei und in Deutschland hat Präses Annette Kurschus die Gewissheit von Gottes stärkender Zuwendung betont. In einem Gottesdienst der deutschsprachigen evangelischen Gemeinde in Istanbul sagte si: „Jeden Tag gibt es ermutigende Zeichen für das Wirken göttlicher Kraft. Dass wir heute in Istanbul weiterlesen…

Gentrifizierung

Zahlreiche halb oder ganz verfallene Gebäude gibt es im Viertel Kasimpascha. Man sieht noch, dass es einmal attraktive Stadthäuser waren, mit Erkern verziert. Längst sind die Zeiten vorbei, als hier Griechen wohnten, Mittelstand, türkische Staatsbürger, die das Land vor Jahren verlassen mussten. Dann kamen Landarbeiter aus Anatolien, denen die Mittel weiterlesen…